Eine Hüft- oder Knieprothesenoperation bedeutet für viele Menschen einen grossen Einschnitt in ihre Aktivität im Alltag oder im Sport. Die Operation ist für aktive Menschen kein Abschied vom Tennisplatz oder der Skipiste – sondern ein kontrollierter Neustart. Entscheidend dafür ist nicht allein der operative Eingriff, auch die körperliche Ausgangslage vor der Operation ist von Bedeutung. Genau hier setzt die Prähabilitation bei Merian Santé an – nach dem klaren Prinzip: better in – better out.
Prähabilitation: Gezielte Vorbereitung statt reiner Nachbehandlung
Prähabilitation beschreibt eine strukturierte, evidenzbasierte Vorbereitung vor einer Operation, mit dem Ziel, Kraft, Beweglichkeit, Stabilität und neuromuskuläre Kontrolle zu optimieren. Ein weiterer wichtiger Baustein in der Vorbereitung ist eine ausführliche Wissensvermittlung zum Prozess vor, während und nach dem Klinikaufenthalt.
Internationale Studien zeigen eindeutig:
Patient:innen, die körperlich besser vorbereitet und informierter in eine Hüft- oder Knieprothesenoperation gehen, profitieren von:
• kürzerem Rehabilitationsverlauf
• schnellerer Wiedererlangung von Mobilität und Belastbarkeit
• besserer funktioneller Leistungsfähigkeit nach der OP
• höherer Sicherheit bei der Rückkehr zu Sport und Alltag
Für ambitionierte Menschen ist Prähabilitation damit ein leistungsentscheidender Faktor.
Objektiv messen, gezielt trainieren: Leistungsdiagnostik mit dem VALD-System
Ein weiteres Element der Prähabilitation bei Merian Santé ist die moderne Leistungsdiagnostik mit dem VALD-System. Dieses international etablierte Messsystem erlaubt eine objektive, datenbasierte Analyse der körperlichen Leistungsfähigkeit – vergleichbar mit Diagnostik im Leistungs- und Profisport.
Gemessen werden unter anderem:
• Kraftasymmetrien der unteren Extremitäten
• Belastungsverträglichkeit
• Seitenunterschiede und funktionelle Defizite, die das Verletzungsrisiko erhöhen
Diese Daten bilden die Grundlage für ein individuell abgestimmtes Prähabilitationsprogramm. Fortschritte werden messbar dokumentiert – vor und nach der Operation. So wird aus Training steuerbare Vorbereitung, nicht bloss subjektives Empfinden.
Hüft- und Knieprothesen im Kontext von Tennis und Wintersport
Tennis wie auch Skifahren stellen hohe Anforderungen an Hüft- und Kniegelenke. Rotationen, schnelle Richtungswechsel, Bremsbewegungen und wechselnde Untergründe verlangen stabile Gelenke und präzise Muskelsteuerung. Nach einer Prothesenoperation entscheidet deshalb weniger das Implantat selbst als vielmehr die Qualität der muskulären und neuromuskulären Vorbereitung. Prähabilitation stärkt genau diese Faktoren – und reduziert das Risiko von Überlastungen, Stürzen oder erneuten Verletzungen beim Wiedereinstieg.
Sicher zurück – auf den Tennisplatz und/oder auf die Skipiste
Das Programm „sicher zurück“, welches auf eine Kooperation von Davos Sports & Health – Swiss Olympic Medical Center und der Merian Iselin Klinik vermittelt wird, basiert auf wissenschaftlich belegten Trainingsansätzen zur Verbesserung von Kraft, Gleichgewicht und Bewegungsqualität und einer jahrelangen Expertise in der Betreuung von orthopädischen Patientinnen und Patienten.
Diese Prinzipien finden in der Prähabilitation und Rehabilitation bei Merian Santé gezielt Anwendung:
• Verbesserung der Körperkontrolle unter Belastung
• Erhöhung der Stabilität bei dynamischen Bewegungen
• Aufbau von Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit
Das Ergebnis: mehr Sicherheit im Alltag – und beim Sport.
Fazit: Der operative Eingriff ist nicht der Start, sondern die Mitte.
Für alle Menschen gilt: Der Erfolg einer Hüft- oder Knieprothese beginnt vor der Operation. Mit einer datenbasierten Prähabilitation, moderner VALD-Leistungsdiagnostik und individueller Betreuung bei Merian Santé Basel gehen Patient:innen besser vorbereitet in den Eingriff – und kommen stärker zurück.
Weitere Informationen unter:
www.meriansante.ch
www.sicher-zurueck.ch





